Härtesysteme
Verfahrensbeispiele: Beschickung des Ofens mit einem Werkstück. Das Werkstück wird direkt in den Ofen gelegt bzw. in einem Härtekasten oder auf einem Gasdornsystem chargiert. Lufthärten: Nach dem Erhitzen kann das Werkstück über dem Abkühlrost abgesetzt und an Luft gehärtet werden. Der Kühlluftventilator ermöglicht eine forcierte Lufthärtung. Ölhärten: Ölhärten kann im seitlich am Tisch montierten Ölbad vorgenommen werden. Das heiße Werkstück wird in den Chargierkorb gelegt und in das Bad gesenkt. Danach folgt die Reinigung im Wasserbad. Das Wasserbad eignet sich auch zum Härten unlegierter Stähle. Aufkohlen und Direkthärten: Das Werkstück wird in einem Härtekasten unter Zugabe von Granulat mehrere Stunden bei ca. 900 °C aufgekohlt. Danach Entnahme des Kastens aus dem Ofen, Abstellen auf dem Abkühlrost. Nach Entfernung des Deckels Entnahme des Bauteils und Abschrecken im Ölbad. |
Technische Daten systemtische HS1
| Modell | Abmessungen Tisch
[mm] [Breite x Tiefe x Höhe] |
Abmessungen Bäder
[mm] [Breite x Tiefe x Höhe] |
Bäderinhalt
[l] |
Leistung
[kW] |
Spannung
[V] |
Gewicht
[kg] |
| HS 1 | 1400 x 600 x 900 | 270 x 600 x 500 | ca. 50-60 | 3,0 | 230 1/N | 150 |
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Modulares Härtesystem HS 2
für mittelgroße und größere Werkstücke, Werkzeuge, Formen und andere Glühteile. Das Härtesystem HS 2 besteht aus Einzelkomponenten, ist modular aufgebaut und kann daher für eine Vielzahl unterschiedlicher Wärmebehandlungen eingesetzt werden, so z. B. für das Härten in Luft, Öl oder Wasser, für Warmbad- oder Schutzgashärten. Anlagen für das Reinigen der Bauteile sowie für das sich anschließende Anlassen und Vergüten runden das Sortiment ab. Sie wählen die Anlagenkomponenten aus, die für Ihre spezielle Anwendung erforderlich sind. Ein späterer Ausbau des Härtesystems HS 2 ist jederzeit möglich. Alle Komponenten sind seit vielen Jahren in der Praxis erprobt und bieten ein Höchstmaß an Prozesssicherheit und Zuverlässigkeit. Glüh- und Härteofen – Die Basis
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